Vergleich · Stand

Co-Parenting-Apps für getrennte Eltern in Österreich im Vergleich

Acht Apps, die getrennten Eltern Termine, Nachrichten und Kosten erleichtern sollen. Wir vergleichen, was die Anbieter selbst angeben: was es kostet, wer zahlt, wo die Daten liegen und wie gut die App zu Österreich passt.

Kurz beantwortet: Welche App passt?

  • Komplett kostenlos: Getrennt – Gemeinsam aus Bayern. Termine und ein verschlüsselter Chat; zu Österreich, Unterhalt und Ausgaben macht der Anbieter keine Angaben.
  • Unterhalt nach österreichischem Recht: Zweiheim (Grundfunktionen gratis, nur im Browser) und Elterntakt (Apps für iOS und Android, 6,99 € im Monat pro Elternteil). Beide rechnen nach der Prozentsatzmethode.
  • Gratis-Basis mit deutscher Oberfläche: Copario, CoParently und Zweiheim. Sie unterscheiden sich vor allem darin, was gratis ist und ob ein Abo für beide Eltern reicht.
  • Bezug zu den USA oder Großbritannien: OurFamilyWizard und TalkingParents. Englische Oberfläche, jeder Elternteil zahlt selbst.
  • Ein Preis pro Familie, mehrsprachig: 2houses aus Belgien, 99,99 € im Jahr nach 14 Tagen Test.

Preise und wer zahlt

Stand 24. Oktober 2026. Quellen stehen unten bei jeder App. Die Tabelle lässt sich seitlich wischen.

AppKostenlos nutzbarPreisWer zahltiOS / Android / Web
Zweiheimunser AngebotJa: Unterhaltsrechner, Kalender, Nachrichten, Ausgaben 50/50Premium 4,90 €/Monat, vorher 30 Tage gratis ohne KreditkarteEin Abo gilt für beide Elternteilenein / nein / ja: Web-App, am Handy als App installierbar
Getrennt – GemeinsamJa, komplett kostenlos und werbefrei0 €Niemandja / ja / keine Angabe zu einer Web-Version
CoParentlyJa: Chat, Listen, Galerie, Kinder-InfosPremium 4,99 €/Monat oder 49,99 €/Jahr, 14 Tage TestEin Abo für die ganze Familieja / ja / ja
CoparioJa: Kalender, Chat mit Tone-Detector, Schulferien; mit Limits (z. B. 1 Kind)Solo 6,99 €/Monat (54,99 €/Jahr), Family 9,99 €/Monat (77,99 €/Jahr)Solo: nur der Käufer hat Premium; Family: beide Elternja / ja / ja
ElterntaktNein, 7 Tage Test; zweiter Elternteil gratis mit Nur-Lese-Zugriff6,99 €/Monat oder 69,99 €/Jahr pro Elternteil; Gerichts-Export +5 €/MonatPro Elternteil; wer nur lesen will, zahlt nichtsja / ja / ja
2housesNein, 14 Tage Test99,99 €/Jahr oder 15,99 €/Monat (App Store Österreich)Ein Abo für die ganze Familieja / ja / ja
OurFamilyWizardNein; 30 Tage Geld-zurück-Garantie99,99 bis 254,99 €/Jahr je nach TarifJeder Elternteil ein eigenes Aboja / ja / ja
TalkingParentsNein, seit 30.03.2026 nur mit Abo; 30 Tage Test7, 16 oder 32 US-Dollar im Monat (Essentials, Enhanced, Ultimate)Jeder Elternteil hat einen eigenen Tarifja / ja / ja

Österreich, Daten und Funktionen

Stand 24. Oktober 2026. Quellen stehen unten bei jeder App. Die Tabelle lässt sich seitlich wischen.

AppDeutsche OberflächeDaten laut AnbieterSchulferien ÖsterreichUnterhaltsrechner ÖsterreichAusgaben teilenHilfe beim Ton
Zweiheimunser AngebotJa, nur DeutschDaten werden in der EU (Frankfurt) gespeichert, DSGVO-konform.Ja, alle neun BundesländerJa, Prozentsatzmethode, gratisJa: 50/50 gratis; Belege, eigene Aufteilung, Bestätigung und Saldo im PremiumKI-Ton-Check auf Knopfdruck und 30 Minuten Bedenkzeit (Premium)
Getrennt – GemeinsamJaServer in Deutschland; Chat Ende-zu-Ende-verschlüsselt, der Betreiber kann ihn nicht lesenKeine Angabe zu Österreich; Ferien je Bundesland, Beratungsadressen nur für DeutschlandKeine AngabeKeine AngabeKeine Angabe
CoParentlyJaHosting bei Supabase innerhalb der EU, Land nicht genannt; KI-Funktionen über OpenAIAutomatischer Ferienimport im Premium; welche Länder, steht auf der Preisseite nichtKeine AngabeJa, im Premium, mit BelegerkennungKI-Textverbesserung (OpenAI), KI-Assistenten im Premium
CoparioJaEigene Infrastruktur in DeutschlandJa, auch im Gratis-TarifRechner nach Düsseldorfer Tabelle (Deutschland); für Österreich keine AngabeJa; Beleg-Scan und QR-Ausgleich im Gratis-Tarif begrenztTone-Detector im Chat, laut Anbieter lokal ohne Cloud-KI, auch gratis
ElterntaktJaGehostet in DeutschlandJa, Schulferien für Deutschland, Österreich und die SchweizJa, ProzentsatzmethodeJa, Modul „Kasse“Nachrichten mit Ton-Check
2housesWebsite auf Deutsch; die iOS-App ist im App Store mit Englisch gelistetHosting bei OVH, Google und AWS, kein Land genannt (Erklärung von Mai 2018)Keine AngabeKeine AngabeJa, mit laufendem Saldo und BerichtenKeine Angabe
OurFamilyWizardNein: Englisch, Französisch, SpanischDaten können laut Datenschutzerklärung in den USA gespeichert werdenKeine AngabeKeine AngabeJa, mit eigener Aufteilung in Prozent und BelegenToneMeter und Writing Assistant
TalkingParentsKeine Angabe; die Website gibt es nur auf EnglischVon uns nicht geprüftKeine AngabeKeine AngabeZahlungen über die App mit 2 bis 4 % GebührSentiment Scanner und Writing Assist nur im Ultimate-Tarif

Welche App für welche Situation?

Wir wollen gar nichts zahlen
Getrennt – Gemeinsam (komplett gratis) oder die Gratis-Tarife von Copario, Zweiheim und CoParently
Wir brauchen den Unterhalt nach österreichischem Recht
Zweiheim (gratis) oder Elterntakt (pro Elternteil 6,99 € im Monat)
Einer zahlt, beide sollen alles nutzen
Zweiheim, CoParently, 2houses oder Copario im Family-Tarif
Eine App aus App Store und Google Play ist uns wichtig
Alle hier verglichenen Apps außer Zweiheim, das im Browser läuft
Wir brauchen auch Deutschland oder die Schweiz
Elterntakt (Rechner und Ferien für alle drei Länder) oder Copario (Ferien für alle drei Länder)
Unser Verfahren läuft in den USA oder in Großbritannien
OurFamilyWizard oder TalkingParents
Hilfe, damit Nachrichten sachlich bleiben
Copario (gratis), Zweiheim (Premium), OurFamilyWizard, Elterntakt, CoParently; TalkingParents nur im teuersten Tarif

Die Apps im Einzelnen

Zu jeder App: was gut ist, was man vorher wissen sollte, für wen sie passt, und die Seiten, auf denen die Angaben stehen.

Zweiheimunser Angebot

KI Alpin e.U., Tribuswinkel (Niederösterreich)

Web-App aus Österreich für getrennte Eltern: Unterhaltsrechner nach österreichischem Recht, gemeinsamer Kalender, Nachrichten und Ausgaben.

Was gut ist

  • Unterhaltsrechner nach der Prozentsatzmethode der österreichischen Gerichte, jeder Rechenschritt sichtbar, ohne Anmeldung.
  • Kalender mit den Schulferien aller neun Bundesländer.
  • Grundfunktionen dauerhaft gratis, ein Premium-Abo um 4,90 € im Monat gilt für beide Elternteile.
  • Zugestellte Nachrichten lassen sich nicht bearbeiten oder löschen; die Bedenkzeit gibt 30 Minuten, eine Nachricht vorher zurückzuziehen.
  • Nachweis-Mappe als PDF mit Ausgaben, Belegen und Protokoll.

Was man wissen sollte

  • Keine App im App Store oder bei Google Play. Zweiheim läuft im Browser und lässt sich am Handy als App auf den Startbildschirm legen.
  • Nur auf Deutsch und auf Österreich ausgerichtet. Für Deutschland oder die Schweiz rechnet der Rechner nicht.
  • Zweiheim ist neu und hat noch keine Bewertungen in App-Stores.

Für wen: Für Eltern in Österreich, die den Unterhalt nachvollziehbar berechnen und Betreuung, Absprachen und Ausgaben an einem Ort festhalten wollen.

Getrennt – Gemeinsam

Monks Vertriebs GmbH, München; Inhalt: Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Bayern e. V.

Kostenlose App aus Bayern für Termine und Chat zwischen getrennten Eltern, entwickelt mit den bayerischen Erziehungsberatungsstellen.

Was gut ist

  • Kostenlos und werbefrei, ohne Abo.
  • Inhaltlich von der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Bayern konzipiert, gefördert vom Bayerischen Familienministerium.
  • Termine lassen sich vorschlagen und mit einem Tippen annehmen oder ablehnen, zu jedem Termin gibt es einen eigenen Chat.
  • Der Chat ist laut Anbieter Ende-zu-Ende-verschlüsselt, der Betreiber kann die Nachrichten nicht einsehen.
  • Seit Version 1.2.0 (Oktober 2026) lässt sich der Chat ohne Nachrichtenlimit als PDF exportieren.

Was man wissen sollte

  • Einen Unterhaltsrechner oder eine Ausgabenverwaltung beschreibt der Anbieter nicht.
  • Beratungsadressen in der App gibt es laut Versionsverlauf für deutsche Bundesländer. Ob österreichische Schulferien enthalten sind, gibt der Anbieter nicht an.
  • Eine Web-Version nennt der Anbieter nicht, die Datenschutzerklärung spricht von der mobilen App.
  • Im deutschen App Store steht die App bei 1,8 von 5 Sternen (127 Bewertungen, Stand 24.10.2026).

Für wen: Für Eltern, die vor allem Termine abstimmen und geschützt schreiben wollen und dafür nichts zahlen möchten.

CoParently

Einzelunternehmen aus Niedersachsen

Deutschsprachige App eines Einzelunternehmens aus Niedersachsen, mit kostenlosem Basis-Tarif und einem Premium-Abo für die ganze Familie.

Was gut ist

  • Dauerhaft kostenloser Tarif mit Chat, Listen, Galerie und Kinder-Infos.
  • Premium kostet 4,99 € im Monat, und ein Abo gilt für die ganze Familie.
  • Nach den 14 Tagen Test wechselt man ohne Kündigung in den Gratis-Tarif, es wird nichts automatisch abgebucht.
  • Apps für iOS und Android, dazu Nutzung im Browser.
  • Im Premium: Ausgaben mit Belegerkennung, Übergabeprotokolle, PDF- und CSV-Exporte.

Was man wissen sollte

  • Ausgaben, Dokumente, Exporte und der Ferienimport gibt es nur im Premium.
  • Gehostet wird laut Datenschutzerklärung innerhalb der EU, ein Land nennt sie nicht.
  • Für KI-Funktionen gehen Inhalte an OpenAI, laut Anbieter ohne Namen oder E-Mail-Adresse und nicht zum Training.
  • Einen Unterhaltsrechner für Österreich nennt der Anbieter nicht.

Für wen: Für Eltern, die eine günstige deutschsprachige App mit Gratis-Basis suchen und Ausgaben über ein gemeinsames Abo teilen wollen.

Copario

Einzelunternehmen aus Hohenpeißenberg (Bayern)

Deutschsprachige App eines Einzelunternehmers aus Bayern mit großem Gratis-Tarif, Schulferien für Deutschland, Österreich und die Schweiz und einem Ton-Hinweis im Chat.

Was gut ist

  • Großzügiger Gratis-Tarif: Kalender mit acht Betreuungsmodellen, Chat mit Tone-Detector, Schulferien für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
  • Der Tone-Detector läuft laut Anbieter lokal auf dem Gerät, ohne Cloud-KI.
  • Der Family-Tarif schaltet Premium für beide Eltern frei.
  • Kostenlose Zugänge für Familien in Notlagen über Beratungsstellen („Copario Care“).
  • Apps für iOS und Android, dazu Nutzung im Browser.

Was man wissen sollte

  • Solo-Premium gilt nur für den Käufer. Damit beide Eltern Premium haben, braucht es Family um 9,99 € im Monat.
  • Im Gratis-Tarif nur ein Kind, Übergabe-Archiv 30 Tage und kein PDF- oder CSV-Export.
  • Der Unterhaltsrechner rechnet nach der deutschen Düsseldorfer Tabelle, nicht nach der österreichischen Prozentsatzmethode.

Für wen: Für Eltern, die möglichst viel gratis nutzen wollen und einen Ton-Hinweis ohne Cloud-KI schätzen.

Elterntakt

Elterntakt, Deutschland

Umfangreiche App für Deutschland, Österreich und die Schweiz, mit Unterhaltsrechnern für alle drei Länder und einem Preis pro Elternteil.

Was gut ist

  • Unterhaltsrechner für Österreich nach der Prozentsatzmethode, dazu Rechner für Deutschland und die Schweiz.
  • Schulferien für alle Bundesländer in Deutschland und Österreich und alle Schweizer Kantone.
  • Gehostet in Deutschland.
  • Der zweite Elternteil kann kostenlos mit Lesezugriff dabei sein.
  • Gerichts-Export als chronologisches PDF aller Module (Zusatzpaket).

Was man wissen sollte

  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif, nur 7 Tage Test.
  • Der Preis gilt pro Elternteil. Will auch der zweite Elternteil eintragen und bearbeiten, braucht er ein eigenes Abo; zusammen sind das 13,98 € im Monat.
  • Der Gerichts-Export kostet zusätzlich 5 € im Monat pro Elternteil.

Für wen: Für Familien in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die eine umfangreiche App mit Länderrechnern wollen und bei denen ein Elternteil zahlt.

2houses

2houses S.A., Fleurus (Belgien)

Belgische Co-Parenting-App mit Kalender, Ausgaben, Nachrichten und Infobank; ein Abo gilt für die ganze Familie.

Was gut ist

  • Ein Abo für die ganze Familie; es reicht, wenn ein Elternteil zahlt.
  • Kalender, Ausgaben mit laufendem Saldo, Nachrichten, Infobank, Tagebuch und Fotoalbum.
  • Nachrichten lassen sich laut Anbieter nicht löschen, nur archivieren oder drucken.
  • Mediatoren können in die Kommunikation einbezogen werden.
  • Apps für iOS und Android, dazu Nutzung im Browser.

Was man wissen sollte

  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif: Nach 14 Tagen Test kostet 2houses im österreichischen App Store 99,99 € im Jahr oder 15,99 € im Monat.
  • Die iOS-App ist im App Store nur mit Englisch als Sprache gelistet, die Website gibt es auf Deutsch.
  • Österreichische Schulferien oder Unterhaltsregeln nennt der Anbieter nicht.
  • Die Datenschutzerklärung nennt OVH, Google und AWS als Hosting, aber kein Land, und ist von Mai 2018.

Für wen: Für Familien, die einen Preis für beide Haushalte wollen und mit einer teils englischen Oberfläche zurechtkommen.

OurFamilyWizard

OurFamilyWizard, LLC, Minneapolis (USA)

Co-Parenting-App aus den USA, seit über 20 Jahren am Markt und laut Anbieter von Gerichten in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland genutzt; jeder Elternteil braucht ein eigenes Abo.

Was gut ist

  • Sehr umfangreich: Kalender mit Änderungsanfragen, Ausgaben mit eigener Aufteilung, Journal, Infobank und Anrufe in der App.
  • Gesendete Nachrichten sind dauerhaft, mit Zeitstempel, wann sie zuerst gelesen wurden.
  • ToneMeter markiert Formulierungen, die eskalieren könnten; der Writing Assistant schlägt neutrale Umformulierungen vor.
  • Berichte für Gericht und Mediation, Zugang für Anwältinnen, Anwälte und Mediatoren.
  • Gebührenbefreiung oder Rabatt bei finanzieller Not möglich.

Was man wissen sollte

  • Keine deutsche Oberfläche, nur Englisch, Französisch und Spanisch.
  • Jeder Elternteil braucht ein eigenes Abo um 99,99 bis 254,99 € im Jahr; für beide Eltern sind das mindestens rund 200 € im Jahr.
  • Laut Datenschutzerklärung können Daten in den USA gespeichert werden.
  • Auf Österreich zugeschnittene Funktionen wie Schulferien oder Unterhaltsberechnung nennt der Anbieter nicht.

Für wen: Für Familien mit Bezug zu den USA, Kanada, Großbritannien oder Australien und für Eltern, die gut mit einer englischen Oberfläche arbeiten.

TalkingParents

Monitored Communications LLC (USA)

Co-Parenting-App aus den USA mit dokumentierten Nachrichten, Anrufen und Zahlungen; seit 30. März 2026 nur noch mit Abo.

Was gut ist

  • Nachrichten, gemeinsamer Kalender, Infobibliothek und Journal in allen Tarifen.
  • Dokumentierte Anrufe und Zahlungen direkt in der App.
  • Unbegrenzte PDF-Protokolle ab dem Enhanced-Tarif.
  • Gebührenbefreiung bei finanzieller Not oder für Betroffene häuslicher Gewalt.

Was man wissen sollte

  • Seit 30. März 2026 gibt es keinen kostenlosen Tarif mehr.
  • Preise in US-Dollar; jeder Elternteil hat einen eigenen Tarif.
  • Die Website gibt es nur auf Englisch, Funktionen für Österreich nennt der Anbieter nicht.
  • Hilfe beim Ton gibt es nur im teuersten Tarif um 32 US-Dollar im Monat.

Für wen: Für englischsprachige Familien mit Bezug zu den USA.

So haben wir verglichen

Am 24. Oktober 2026 haben wir die Preisseiten, Datenschutzerklärungen und App-Store-Einträge der Anbieter gelesen. Die Apps selbst haben wir nicht mit eigenen Konten getestet. Verglichen wird nur, was die Anbieter selbst angeben.

„Keine Angabe“ heißt: Der Anbieter nennt es auf den geprüften Seiten nicht. Das bedeutet nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Bewertungen aus App-Stores nennen wir mit ihrer Anzahl; bei wenigen Bewertungen sagt der Schnitt wenig.

Nicht im Vergleich sind Apps, die wir nicht im Detail geprüft haben, etwa Wechselplaner, Fayr oder AppClose, und Familienkalender ohne Bezug zur Trennung wie Cozi oder TimeTree.

Fehler gefunden? Schreiben Sie an office@zweiheim.at. Wir korrigieren und vermerken das Datum.

Häufige Fragen

Welche Co-Parenting-App ist in Österreich kostenlos?

Komplett kostenlos ist Getrennt – Gemeinsam aus Bayern; zu Österreich macht der Anbieter allerdings kaum Angaben. Einen dauerhaft kostenlosen Basis-Tarif haben CoParently (Chat, Listen, Galerie), Copario (Kalender, Chat, Schulferien, mit Limits) und Zweiheim (Unterhaltsrechner, Kalender, Nachrichten, Ausgaben 50/50). Elterntakt, 2houses und TalkingParents bieten nur eine Testphase, OurFamilyWizard eine Geld-zurück-Garantie.

Welche App berechnet den Kindesunterhalt nach österreichischem Recht?

Unter den verglichenen Apps rechnen Zweiheim und Elterntakt nach der Prozentsatzmethode, mit der österreichische Gerichte den Kindesunterhalt bemessen. Der Rechner von Copario folgt der deutschen Düsseldorfer Tabelle, die in Österreich nicht angewendet wird. Jeder Rechner gibt nur eine Orientierung; verbindlich ist eine Vereinbarung oder eine Entscheidung des Gerichts.

Muss jeder Elternteil ein eigenes Abo zahlen?

Das hängt von der App ab. Ein Abo für beide gilt bei Zweiheim, CoParently, 2houses und bei Copario im Family-Tarif. Bei Elterntakt zahlt jeder Elternteil, der eintragen und bearbeiten will; nur lesen ist gratis. Bei OurFamilyWizard und TalkingParents hat jeder Elternteil ein eigenes Abo.

Wo liegen die Daten bei Co-Parenting-Apps?

Laut den Angaben der Anbieter: Getrennt – Gemeinsam, Copario und Elterntakt in Deutschland, CoParently in der EU ohne Angabe des Landes. Bei Zweiheim gilt: Daten werden in der EU (Frankfurt) gespeichert, DSGVO-konform. 2houses nennt OVH, Google und AWS als Hosting, aber kein Land, und bei OurFamilyWizard können Daten in den USA gespeichert werden. Für TalkingParents haben wir das nicht geprüft.

Reichen nicht WhatsApp und ein geteilter Kalender?

Für Eltern, die gut miteinander auskommen, oft schon. Eine eigene App hilft, wenn Absprachen schwierig werden: Themen rund um die Kinder bleiben getrennt vom privaten Chat, Tausch-Anfragen bekommen ein klares Ja oder Nein, Ausgaben haben einen gemeinsamen Stand, und der Verlauf lässt sich geordnet exportieren.

Wie aktuell ist dieser Vergleich?

Alle Angaben haben wir am 24. Oktober 2026 auf den Websites und in den App-Store-Einträgen der Anbieter geprüft. Preise und Funktionen ändern sich; maßgeblich ist die Seite des Anbieters. Wenn Ihnen ein Fehler auffällt, schreiben Sie an office@zweiheim.at, wir korrigieren ihn.

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